Die Datenlücke überbrücken: Wie Echtzeitflussüberwachung die nächste Generation des DMA-Managements ermöglicht

In Wasserverteilungsnetzen sind zuverlässige, hochwertige Daten die Grundlage für ein effektives digitales Management. Bezirksmessbereiche (DMAs) bilden die Grundlage jeder Strategie zur Reduzierung von Nicht-Erlöswasser (NRW), doch ihr Erfolg hängt von kontinuierlichen, genauen Fluss- und Druckdaten ab. Seit Jahrzehnten verlassen sich Versorgungsunternehmen auf batteriebetriebene oder netzverbundene Zähler, die nur intermittierende Messungen erfassen und Lücken hinterlassen, die die Digitalisierung behindern und betriebliche Einblicke einschränken.

Während Versorgungsunternehmen auf das Echtzeitmanagement, prädiktive Modelle und digitale Zwillinge hinarbeiten, ist die Herausforderung klar: Wie erhält man hochfrequente, zuverlässige Daten über ein ganzes DMA hinweg, ohne die Wartungsanforderungen oder Kosten zu erhöhen.

Die Herausforderung: Energie- und Datenbeschränkungen bei der traditionellen Durchflussüberwachung

Traditionelle Überwachungstechnologien haben mit einem langanhaltenden Kompromiss zwischen Datenfrequenz und Energieverbrauch zu kämpfen. Batteriebetriebene Zähler sind einfach zu installieren, müssen jedoch ihre Messintervalle einschränken, um die Batterielebensdauer zu erhalten. Wahre Echtzeitdaten würden die Batterien innerhalb weniger Tage entleeren, und die Ersatzkosten können bis zu 6.000 € pro Einheit und Jahr betragen, wenn man Zeit für Techniker, Reisen und Entsorgung einbezieht. Netzbetriebenen Systeme sehen sich bürokratischen Hürden, Verzögerungen bei Genehmigungen und erheblichen Installationskosten gegenüber. Solarenergiebetriebene Systeme bringen ihre eigenen Einschränkungen mit sich – sie erfordern Exposition, regelmäßige Reinigung und Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterung und Vandalismus.

Diese Einschränkungen führen zu verzögerten, fragmentierten oder niederaufgelösten Daten. Frühwarnzeichen von Leckagen, Druckspitzen oder Rohrermüdung könnten unbemerkt bleiben. Ohne kontinuierliche Daten können Leckageerkennungsalgorithmen, hydraulische Modelle und prädiktive Werkzeuge nicht zuverlässig arbeiten. Das Ergebnis ist eine anhaltende Diskrepanz zwischen digitalen Ambitionen und den praktischen Realitäten zur Stromversorgung von Sensornetzwerken.

Der Wendepunkt: Energieerzeugung am Durchflussort

Der PT-1 durchflusssensor von PYDRO löst dieses Problem, indem er Energie direkt aus dem Wasserfluss gewinnt. Damit entfällt die Abhängigkeit von externen Energiequellen oder Batterien und ermöglicht eine kontinuierliche Datenübertragung auf Minutenbasis. Der PT-1 ist ein selbstbetriebenes, IP68-zertifiziertes intelligentes Turbinendurchflussmessgerät, das Fluss, Druck und Temperatur mit OIML-Klasse-II-Genauigkeit misst und auch für überflutete oder abgelegene Kammern geeignet ist.

Eine interne Hydro-Turbine wandelt die kinetische Energie des bewegten Wassers in elektrische Energie um, um eine Backup-Batterie für Zeiten mit niedrigem Fluss aufzuladen. Mit integrierter LTE Cat M1, NB-IoT und 2G-Konnektivität überträgt der PT-1 verschlüsselte Daten direkt an Cloud-Plattformen oder SCADA-Systeme, ohne externe Logger oder SIM-Management. Nach der Installation funktioniert er autonom und bietet eine echte „Einbau-und-Vergessen“-Lösung.

Die Auswirkungen: Echtzeit-DMA-Intelligenz zu geringeren Kosten

Permanente, hochauflösende Daten verändern die operationale Fähigkeit grundlegend. Mit Fluss- und Druckmessungen im Minutentakt können Versorgungsunternehmen Mikroleckagen und Anomalien viel früher erkennen, die Servicekontinuität verbessern und die Wahrscheinlichkeit von Rohrbrüchen reduzieren. Diese Granularität verbessert die Leistung digitaler Zwillinge und Analysetools, was genauere Modellierungen und proaktive Anlagenverwaltung ermöglicht.

Die Kostenvorteile sind erheblich. Über einen Lebenszyklus von zehn Jahren verringert die Beseitigung des Bedarfs an Batteriewechseln die Gesamteigentumskosten um über 70 % im Vergleich zu batteriebetriebenen Alternativen. Netz- oder solarbetriebene Systeme – die oft eine Grabenverlegung, Verkabelung und wiederholte Arbeiten vor Ort erfordern – können bis zu zehnmal teurer sein. Das Design von PYDRO bietet eine sofort einsatzbereite Plug-and-Play-Lösung, die sofortige Daten aus bestehenden DMA-Kammern liefert.

Von Datenlücken zu Datenkontinuität

Während sich Versorgungsunternehmen in ganz Europa auf digitale Wasserstrategien und ehrgeizige NRW-Ziele zubewegen, wird eine kontinuierliche Datenerfassung unerlässlich. Der PT-1 bietet diese Kontinuität, ohne zusätzliche betriebliche Belastungen, und unterstützt den Übergang von der periodischen Messung zu permanenter Einsicht. Pilotprojekte in Italien, Griechenland und Nordeuropa haben gezeigt, dass eine Echtzeit-Sichtbarkeit die Lecklaufzeiten um bis zu 40 % reduzieren und die Betriebsausgaben um 30 % senken kann, während die Reparaturkoordinierung und die Reaktionszeiten verbessert werden.

Ein nachhaltiges digitales Wasserzukunft ermöglichen

Der PT-1 ist mehr als eine inkrementelle Verbesserung – er ist ein Katalysator für die großflächige Digitalisierung. Durch die Vereinigung von Sensorik, Kommunikation und Energieerzeugung in einem Gerät überbrückt er die Lücke zwischen physischer Infrastruktur und digitaler Intelligenz. Er ermöglicht es DMAs, als selbstbetriebe Datenknoten zu fungieren und die nächste Generation des Wassermanagements voranzutreiben.

In einem Sektor, in dem jeder Liter und jeder Euro zählt, ist es nicht nur innovativ, Wasserenergie in kontinuierliche, umsetzbare Intelligenz umzuwandeln – es ist unerlässlich, um effiziente, widerstandsfähige und nachhaltige Wassernetze aufzubauen. 

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